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Warum soll ich Kunstrad fahren?

Kunstradfahren schult den Gleichgewichtssinn, die Körperbeherrschung und auch die Kontrolle des Fahrrades. Dies ist auch für den alltäglichen Straßenverkehr sehr sinnvoll, denn nur wer sein Fahrrad kontrollieren kann, fährt auch sicher auf der Straße. Die Konzentrationsfähigkeit wird ebenfalls verbessert. Deshalb ist Kunstradfahren gerade für Kinder geeignet, zumal durch das gezielte Training Haltungsschäden vorgebeugt bzw. korrigiert werden. Kunstradfahren hat zurecht den Ruf einer gesunden Sportart, nahezu die komplette Muskulatur wird trainiert.

Welche Formen des Kunstradfahren gibt es?

Kunstradfahren ist die "artistische" Form des Radsports. Generell wird zwischen Einer-, Zweier-, Vierer- und Sechser-Kunstradfahren unterschieden. Beim Einer-Kunstradfahren turnen die Sportler auf einem, beim Zweier-Kunstradfahren sowohl auf zwei als auch auf einem Kunstrad.

Beim Mannschaftsfahren, bleiben die Athleten immer auf dem Sattel. Sie "zeichnen" mit ihren Rädern verschiedene Formen auf die Fahrfläche, variieren dabei die Fahrtrichtung und fahren im fortgeschrittenen Stadium lediglich auf dem Hinterrad. Eine Sonderform ist das Einradmannschaftsfahren.

Alle Disziplinen sind in Altersgruppen unterteilt: Schüler C (bis 10 Jahre), Schüler B (bis 12 Jahre), Schüler A (bis 14 Jahre), Junioren (bis 18 Jahre) und Elite (über 18 Jahre).

In welchem Alter kann man beginnen?

Kunstradfahren beginnt man idealerweise mit 6-8 Jahren, aber auch mit einem Einstiegsalter von 10-12 Jahren kann man es bis zu höchsten sportlichen Erfolgen bringen.

Was kostet es, den Sport zu betreiben?

Kunstradfahren ist eine kostengünstige Sportart. Die Fahrräder mit einem Neupreis von rund 2000 € werden von den Vereinen bereitgestellt. Der Sportler muss lediglich Vereinsbeitrag bezahlen. Außerdem benötigt der Fahrer Gymnastikschuhe und -hose.

Wo kann ich die Sportart sehen?

In Rheinhessen gibt es über das Jahr verteilt mehrere Wettkämpfe.
siehe Termine

Wie stehen die rheinhessischen Kunstradfahrer da?

Die Rheinhessen gehören aktuell zur internationalen Spitze. Auf Grund ausgebildeter Übungsleiter in den Vereinen und einem von den Radsportverbänden Rheinhessen und Rheinland-Pfalz strukturierten Fördersystem kommen zahlreiche Spitzenfahrer aus dem rheinhessischen Nachwuchs.